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Ostern ist vorbei und damit auch die Fastenzeit... Ne, jetzt sollte sie erst starten. Nach dem ich an dem Wocheende bei meiner Tante und Onkel an der Nordsee war (für Heiligen Kreuz war die Organistion zu bescheiden. Ich hab es aber auch vollkommen verpasst.), fang ich jetzt wieder an auf das zu achten, was ich zu mir nehme. Durch das besser werdende Wetter ist aber auch der Bierkonsum gestiegen. Was wäre ein Abend am Main ohne ein Becks?Aber dieses Ostern hat mir einige interessante Gespräche mit meiner Tanten gebracht, die dazu führten, dass ich mich sehr erschrocken habe. Es ging in den Gesprächen um die Frage, woher Gott kommt. Ich dachte, ich hätte dies so schon klar für mich definiert, wer oder was Allah ist. Aber nach dem Gespräch habe ich wieder eine andere Sichtweise auf die Dinge. Und am Ende kann man Gott wahrscheinlich nur in der Liebe erkennen. Nicht in der Religion die Gott gerade am Gesellschaftsgerechtesten vermarktet.Sehr schön an diesem Osterfest war der, für mich, skurrile Gottesdienst. Der Ausruf des Pfarrers:"Jesus ist auferstanden" wurde von der Gemeinde mit einem recht drögen "ER ist wahrhaftig auferstanden" beantwortet. Ich hätte dies gerne emotionaler und enthusiastischer beantwortet. Hab dies aber gelassen, da ich Sorge hatte, die andern in der Gemeinde würden sich verarscht vorkommen. Am besten war aber noch der Pfarrershelfer, der im Plattdeutschen-Slang die Bibelstellen vorlass. Das alleine schon wäre Grund genug für eine Hörbuchversion der Auferstehungsgeschichte auf Platt. Herrlich.Zudem war ich sehr erstaunt, wie ruhig es doch auf der Welt sein kann. Ein Spaziergang mit der Familie durch das Moor war die Krönung. An der Stelle auch ein Bild, wobei dies den offenen und weiten Himmel leider nicht einfangen konnte.
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München, Stadt der Schweins Haxn und des Maas! Ich war letztes Wochenende da und habe sehr gute Freunde getroffen und vielleicht auch neue gefunden. Das Netz der sich gegenseitig kennenden Christen in Deutschland wird größer. Facebook, Studikz und andere Plattformen, sowie Projekte machen es möglich, dass man mehr und mehr kennenlernt, was in unserem Land doch alles gemacht wird. Und immer wieder stellt man fest, wie klein die christliche Welt doch ist. Man kennt den einen und stellt überrascht fest, dass er jetzt dort wohnt. Erinnerungen aus Jugendtagen werden ausgetauscht. Alte Denkweisen über bekannte Menschen tauchen wieder auf und bis diese hinterfragt und als jetzt Falsch erkannt sind vergehen Stunden. Aber dafür sind wir Menschen die auch Fehler machen dürfen. Dafür hat schon jemand anderes unsere Schuld auf sich genommen.
Entschuldigt meine melankolischen Worte. Aber heute ist kein guter Tag und Nachdenken über mich selber muss auch mal sein!
Desweiteren möchte ich Euch aber trotzdem die sinnlosen Erkenntnisse meiner Reise mitteilein. Warum München gar nicht geht (Ich frage mich immer wieder wie Nobsn das trotzdem mag). Die Münchener können kein Auto fahren! Ich gebe zu, dass ich an der Stelle sehr Verwöhnt bin. In FFM darf man hupen, wenn der vor einem noch nicht bei Gelb losgefahren ist! Die Menschen in der Innenstadt sind nun mal Schickimicki! Is so, gibt es nichts drüber zu diskutieren. München hat es geschafft alle aus der Innenstadt zu vertreiben, die Bettler sind oder zu den unteren Gesellschaftsschichten gehören. Leider hat man selber das Gefühl, dass man ohne Rindslederschuhe, D&G Sonnenbrille und La Coste Poloshirt nicht dazu gehört. München hat bestimmt auch seine schönen Seiten, aber nüchtern betrachtet ist es doch auch nur eine etwas zu groß geratene Provinzstadt. Dafür sind die Tickets für unbezahltes Parken bezahlbar. FFM ist 3mal so teuer.
Noch zum Abschluss einen schönen Satz, den mir mein Freund gesagt hat: "In München scheint der gekreuzigte Jesus auch nur als Deko Standart an jeder Ecke zu hängen. Ohne Sinn und Bedeutung!"
Aber die Tage da unten waren wirklich schön. Wäre es nur in New York oder Tel Aviv gewesen!
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